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Trauerwaren entstehen um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie entwickeln sich nicht selten aus einem Weißwaren- und Ausstattungsgeschäft.

Diese Anzeigentexte aus der Anfangszeit belegen die Herkunft der heutigen Firma Leonhard Goetz Nachf. als Trauerwarenfabrik aus einem solchen Weißwaren- und Ausstattungsgeschäft, das unter gleichem Namen "Leonhard Goetz Nachf." weitergeführt wurde. Sein Inhaber folgte 1849 dem Zeittrend und gründete auf seine Erfahrungen aus der Textilbranche bauend, die neue "Trauerwarenfabrik".

Das Foto aus der Zeit um 1920 zeigt die damalige Belegschaft. Etwa aus dieser Zeit stammen auch noch die erhaltene Kataloge mit Fotos der damaligen Produktpalette - Sterbekleider und Sargausstattungen. Einige Produkte aus diesem alten Katalog werden entsprechend dem Traditionsbewußtsein unseres Hauses bis heute durchgängig gearbeitet.

Ursprünglich in der Domstraße in Regensburg beheimatet, wurde der Firmensitz unter den neuen Inhabern Elisabeth Simon, ihrem Sohn und Nachfolger, Josef Simon (1934 bis 1955) in die Villastraße verlegt, wo am 1. November 1955 Ferdinand Löw die Firma Goetz übernahm.

Bereits 1958 erfolgte der erhoffte Aufschwung zusammen mit einem Umzug in die Engelburgergasse. Produziert wurde auf 3 Etagen. Ein neuer Katalog entstand und schließlich konnte 1965 der erste Messeauftritt der Firma Goetz auf der BEFA organisiert werden.

Nach einem verheerendem und existenzbedrohenden Brand am 30. Juli 1970, wurde der Firmensitz in eine moderne Produktionshalle Regensburg/Ost, dem jetzigen Standort verlegt.

Die heutige Firmenbesitzerin, Gabriele Löw, hat die Firma von ihrem Vater 1997 übernommen. Unter ihr wurde die Produktpalette um den Bereich Friedhofstechnik, Leuchter, Kühlzellen erweitert.
Neuen Ideen gegenüber sind wir aufgeschlossen. Experimentierfreudig und kreativ stellen wir uns heutigen Anforderungen, wobei wir uns mit unseren Produkten deutlich der umweltbewussten Tradition verpflichtet fühlen.